FAQs

Ist "Qual der Wahl" eine neue Partei?
Nein - Qual der Wahl ist eine unabhängige Initiative von Privatpersonen.
Qual der Wahl steht für den Anfang eines Prozesses und nicht für vorgefertigte Lösungen.

Wozu das Ganze?
Wir glauben dass es in einer Demokratie möglich sein sollte eine Partei zu wählen, von der man sich wirklich vertreten fühlt. Es hat allerdings den Anschein, dass sich nicht nur “Wahlverweigerer” und “Ungültigwähler” von keiner Partei angesprochen fühlen, sondern dass sehr viele Menschen nur aus Mangel an alternativen Angeboten eine der zur Auswahl stehende Parteien wählen. Dadurch besteht weder für Parteien die Notwendigkeit zur Änderung, noch für Medien ein Grund für eine solche Änderung zu plädieren. Die Problematik der Parteien ist eine ähnliche wie die der Massenmedien. Um möglichst viele Wähler anzusprechen muss die gleiche Taktik angewendet werden wie beim Erzielen von hohen Einschaltquoten: eine Gratwanderung zwischen Populismus, Altbewährtem und Innovation. Da dieser Spagat kaum zu vollführen ist, bleibt Innovation in Form von neuen Wegen in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur schnell auf der Strecke. Was zählt ist: mit möglichst wenigen Inhalten möglichst viele Menschen zu erreichen. Deswegen glauben wir, dass es in einer Demokratie die ihren Namen verdient auch die Möglichkeit geben muss “Nicht Einverstanden” wählen zu können anstatt eine Partei zu wählen, die man nicht wählen will.

Wird sich dadurch irgendetwas ändern?
Ja -aus mehreren Gründen:

  1. Die Problematik des Nicht- und Ungültigwählens rückt in den Blick der Öffentlichkeit und wird dadurch diskutiert - ein erster Wegbereiter für neue Lösungsansätze.
  2. Parteien werden unter Zugzwang geraten um mit neuen, mutigen Ideen, vertrauensvolleren Politikern und alternativen Wegen das Vertrauen der Wähler aufs Neue zu gewinnen.
  3. Durch das grosse Potential der “Nicht-Einverstandenen” wird es möglich neue Alternativen zu diskutieren - sowohl in Bezug auf politiche Entscheidungsstrukturen als auch bezüglich Einbindung der Zivilgesellschaft in Entscheidungsprozesse.

Was passiert mit den Stimmen für "Ich bin mit keiner der Wahlmöglichkeiten einverstanden”?
Bis dahin ist es ein weiter Weg.
Schritt 1: bei Erreichen von 8.000 Stimmen wird ein Volksbegehren eingeleitet.
Schritt 2: Wenn das Volksbegehren mehr als 100.000 Unterschriften erhält, steht die Forderung auf der Tagesordnung des Nationalrats
Schritt 3: Einführung des “Nicht-Einverstanden” Feldes auf Wahlzetteln.
Schritt 4: Analysieren wie viele Unterschriften bei diversen Wahlen auf Landes und Bundesebene für “Nicht-Einverstanden” abgegeben werden.
Während aller Schritte werden Diskussion darüber laufen was mit diesen Stimmen passieren könnte.

Ist die Initiative ein Aufruf zum “Nicht-Wählen” oder “Ungültig-Wählen”?
Nein, ganz im Gegenteil.
Die Initiative "Qual der Wahl" will alle Nicht-Wähler dazu animieren ihre Stimme wieder abzugeben.
Impressum      Datenschutz      Spenden      Forum